9 Beschreibung der erstellten Programme

9 Beschreibung der erstellten Programme

Zur Formatkonversion wurden zwei Programme in C erstellt. Dabei kam die grafische Entwicklungsumgebung "Khoros" zur Verwendung. Mit ihrer Hilfe können Eingabemasken leicht erstellt werden. Alle eingegebenen Parameter können abgespeichert werden, so daß sich bei verschiedenen Simulationsläufen reproduzierbare Ergebnisse erzeugen lassen. Die folgende Abbildung 9.1 zeigt die für das verwendete Konversionsverfahren benutzte Eingabemaske.


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Abbildung 9.1: Eingabemaske für das beschriebene Verfahren

Als erster Parameter wird der Dateiname der Datei benötigt, welche die Definitionen der im fünften Kapitel beschriebenen Filtermasken enthält (filter parameter file). Weitere Parameter sind die Originaldatei (master input field basename) und das durch die Bewegungsschätzung ermittelte Vektorfeld (input vector basename). Die Vektorfelder für x- und y-Richtung sind im gleichen Format wie die Sequenzen gespeichert. Um auch negative Bewegungen zu ermöglichen, wird ein offset als Nullvektor definiert. Zusätzlich kann ein factor angegeben werden, mit dem die Vektorfelder multipliziert werden.

Weitere Parameter sind die Dateinamen der konvertierten Sequenz (output basename), der projizierten Vektorfelder (output vector basename) und der Aufdeckungsbereiche (output uncoverage basename). Die Namen der Ausgabedateien lassen sich um eine Beschreibung der verwendeten Parameter erweitern (add extensions to basename). Als Dateiformat kann entweder ein an der Universität Dortmund verwendetes Format oder das vom Khoros-System benutzte eingestellt werden (input/output filetype).

Wichtige Parameter sind das Start- und Zielbild der Ausgangsbildfolge (first/last field). Über input und output frequency lassen sich die Bildwiederholraten der Ein- und Ausgangssequenzen festlegen. Die Schaltflächen interlace bzw. progressive ermöglichen die Wahl der Bildformate.

Die non active border values dienen zur Behandlung der außerhalb der eigentlichen Bildfläche liegenden Randwerte.

Mit use pp pic und use aa pic können zwei zusätzliche Bildspeicher für die Interpolation im Höhenkanal verwendet werden (Kapitel 4.3.3). Durch linear interpolation hi und low kann die in Kapitel 6.3 beschriebene Erweiterung zur Subpixelgenauigkeit für die beiden Kanäle getrennt zugeschaltet werden. hi/low separation schaltet die Bandaufspaltung ein (Kapitel 3.4). Dabei kann zwischen vertikaler und 2D-Bandaufspaltung gewählt werden. Das rekursive Element kann ebenfalls zugeschaltet werden (Kapitel 6.2). Mittels median averaging kann zwischen den in Kapitel 6.1 beschriebenen Mediandefinitionen gewechselt werden. Das fallback element wird für eine einfache 3-Tap-Filterung verwendet. Schließlich läßt sich über uncoverage handling die Sonderbehandlung der Aufdeckungsbereiche ein- und ausschalten (Kapitel 4.4).

Die in Abbildung 9.2 gezeigte Eingabemaske für die Formatkonversion nach de Haan (Kapitel 4.5) weist im Prinzip die gleichen Eingabefelder auf. Es sind aber aufgrund des anderen Interpolationsverfahrens weniger verschiedene Parameter wählbar.


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Abbildung 9.1: Eingabemaske für die Formatkonversion nach de Haan


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